OTC-Base2Swarm

Base Technologien für intelligente Unterwasser-Multiagentensysteme

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

01.10.2024 - 30.09.2027

Gesamtsystem bestehend aus Unterwasser- und Oberflächeneinheit.

Ziel von Base2Swarm ist die Schaffung innovativer Technologien die den Aufbau eines akustischen Unterwasserkommunikationsnetzwerkes zur informationstechnischen Vereinigung unterschiedlicher meerestechnischer Fahrzeugagenten erlauben. Das Netzwerk soll dank Möglichkeiten zur schnellen Ausbringung und Bergung agil und kurzfristig für individuelle Anwendungsszenarien nutzbar sein, beispielsweise für die Überwachung kritischer Infrastruktur, als Hilfestellung bei der Wartung von Offshore Windparks, zur Untersuchung von potentiellen UXO gebieten oder zu Forschungszwecken.

Die Basis des Netzwerks bilden 3 stationären Knotenpunkten welche mit akustischen Modems ausgestattet sind. Die Base stellt den Hauptkommunikationsknotenpunkt dar und ist neben der Akustikkommunikation auch mit einem Dockingmechanismus zur Übertragung höherer Datenraten sowie zum induktiven Laden ausgewählter Fahrzeugagenten ausgestattet. Zusätzlich zur akustischen Kommunikation enthalten die Nebenknoten Sensorik zur Umweltdatenerfassung. Das Netzwerk wird auch dazu befähigt Daten an Land zu übertragen

Um das Netzwerk perspektivisch auch bis zu einer Einsatztiefe von 1000 m schnell ausbringen und bergen zu können, wird das Absetzen und Einsammeln der stationären Knotenpunkte mittels eines ROVs realisiert. Mittels ASV wird das Netzwerk nach der Ausbringung eingemessen. Zusätzlich soll das Laden der Batterien der Knotenpunkte über das ROV realisiert werden.

Die innerhalb des Netzwerks befindlichen Fahrzeugagenten werden mit akustischen Modems ausgestattet und hierdurch befähigt Positions- sowie Missionsdaten innerhalb des Netzwerkes auszutauschen. Einige AUVs werden zudem zur Übertragung höhere Datenmengen mittels Docking an den Hauptkommunikationsknotenpunkt befähigt. Die Fahrzeugagenten sollen in der Lage sein innerhalb des Netzwerkes zu agieren, je nach Mission das Netzwerk bei Bedarf zu verlassen und beim Wiedereintritt erneut in die Interaktion mit dem Netzwerk eingebunden werden. Die Fahrzeugagenten werden je nach Anwendungsszenario mit entsprechenden Sensoren zur Umweltdatenerfassung ausgestattet. 

Universität Rostock, Lehrstuhl für Meerestechnik, Albert-Einstein-Straße 2, 18059 Rostock

Universität Rostock, Institut für Automatisierungstechnik, Richard-Wagner-Straße 31, 18119 Rostock

Fraunhofer, Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB), Fraunhoferstraße 1, 76131 Karlsruhe

Fraunhofer, Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD), Alter Hafen Süd 6, 18069 Rostock

Kraken Power GmbH, Alter Hafen Süd 6, 18069 Rostock

Evologics GmbH, Wagner-Régeny-Straße 4, 12489 Berlin

Framework Robotics GmbH, Alter Hafen Süd 334, 18069 Rostock

BaltiCo GmbH, Bützower Straße 1d, 18239 Hohen Luckow

4H-JENA engineering GmbH, Mühlenstraße 126, 07745 Jena

Weitere Forschungsprojekte